Teil eines Werkes 
2. Bd. (1876)
Entstehung
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ſicht. Mit Händedruck und Nicken machte er ſich von den treuherzigen Leuten los, die ihn umdrängten und eilte in das Schloß.

Er hatte kaum die Schwelle überſchritten, als weiche Arme ihn plötzlich umſchlangen. Ein ſüßes, nimmer vergeſſenes Geſicht blickte einen Moment zu ihm auf, um ſich im nächſten Augenblick an ſeiner Schulter zu bergen. Wie Himmelston klang es in ſein Ohr:

Erich, geliebter Erich!

Er glaubte zu träumen und doch ergoß ſich Se⸗ ligkeit über ihn, wie eine Fluth! Weg jeder Zweifel, jede Frage er wußte und empfand nur ſein Glück und hielt dies Glück in ſeinen Armen!

Vielleicht hätten die Seligen noch lange vergeſſen, was ſich außer ihnen ſonſt noch auf Erden regte und bewegte, wenn ſie nicht eine wohlbekannte Stimme aus ihrem Himmel auf dieſen Planeten zurückgerufen. Die Gnädige klopfte mit der Hand auf die Schulter ihres Sohnes und ſagte mit frohlockender Ironie:

Es lebe Deine Conſequenz.

Erſt jetzt beſann ſich Erich, wo er die Geliebte wieder gefunden. Das Glück ging ihm auf wie eine Sonne, er ſchloß ſeine Mutter ſtürmiſch in die Arme und rief tief bewegt:Es iſt die Conſequenz der Liebe

es iſt auch die der Deinen! 3 Ende des zweiten Bandes.