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blickend.„Sie kennen ohne Zweifel die Handiſchrift, aber was hilft das Ihrem Mann?“
„Der Brief iſt untergeſchoben!“ rief Elara mit Nachdruck.„Jedes Wort iſt berechnet, den Verdacht der Defraudation auf Kalden zu lenken, die teufliſche Er⸗ findung ließ ſogar ſeine Redlichkeit nicht außer Acht — was er gethan, ſollte für einen Dritten geſchehen ſein! Kalden's eigener Sekretär hat dieſe Infamie be⸗ gangen, ein Menſch, dem wir Jahre lang vertraut, dem ich ſogar—— Litta, wie kam der Brief in Deine Hände?“
„Ich räumte die Schränke ſeines früheren Zimmers aus, im Klappſekretär hatte ſich das Papier hinter eine der Schubladen geklemmt, eben war ich im Be⸗ griff, es zu leeren, Couverts und alte Zeitungen auf den Boden zu werfen, da fiel mein Blick auf die er⸗ ſten Zeilen—“
Die Gnädige klopfte dem bebenden Mädchen auf die Schulter.„Brav gemacht, Kleine! So iſt's recht, wenn auch das Herz nicht leicht iſt, kann darum doch der Kopf hell und die Augen ſehend bleiben.“
„Ich muß zu meinem Mann—“ ſagte Clara hochathmend, indem ſie das Blatt ergriff und der Thüre zuging.
„Verſteht ſich“, ſagte die Gnädige;„mit Ihrer


