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eines Ausrufers nicht beſſer möglich geweſen wäre. Ein heller Sonnenſtrahl drang durch die alterthüm⸗ lichen Fenſter, warf einen Lichtſtreifen auf die einge⸗ legten Dielen und hob zugleich die Geſtalt der eben eintretenden Gnädigen ſcharf hervor..
Sie ſchritt, ohne rechts noch links zu blicken, ge⸗ meſſen durch den, keineswegs hohen, aber ſehr weiten Saal einem geſchnitzten Armſtuhl zu, der auf breiter Eſtrade ſtand. Das lebensgroße Portrait eines ſchlan⸗ ken Mannes mit feinen, etwas leidenden Zügen hing oberhalb dieſes Seſſels in der Mitte der Hauptwand, und bildete gleichſam den Mittelpunkt einer Reihe von Ahnenbildern, die ringsum aus ſchweren Rahmen nie⸗ derſahen und durch ihre Trachten bis in längſt ver⸗ gangene Jahrhunderte zurückwieſen. Der Familienzug, welcher ſich noch in dem ſtrengen Geſichte des Vaters der gegenwärtigen Beſitzerin ſtark ausprägte, fehlte dem Mittelbilde ganz, wiederholte ſich dagegen um ſo kräftiger in dem ſtolzen Antlitz der Gnädigen, als ſie nun hochaufgerichtet vor dem Seſſel ſtehen blieb unnd ihren Adlerblick auf die Verſammelten heftete. Das lange Schleppkleid von ſchwerem Atlas und der, ihr nach dem böhmiſchen Kriege geſpendete Louiſenorden auf der Schulter hoben die Würde ihrer impoſanten G⸗ ſtalt. Obgleich die Locken an ihren Schläfen während


