Teil eines Werkes 
2. Bd. (1876)
Entstehung
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ganzen Boden dicht bedeckte, in die Ecken kehrten und mit friſch geſtreuten Halmen erneuerten. Das magere Geſicht des Alten war noch kantiger, die ſcharfen Kreis⸗ linien um ſeinen Mund noch tiefer geworden. Mit untergeſchlagenen Armen ſtand er da, und ſah den Geſchäftigen mürriſch zu, bis ein luſtiges Pfeifen hin⸗ ter ſeinem Rücken ihn erboſt herum und auf einen blutjungen Burſchen zufahren ließ, der in ſtaubigem Kittel, eine Poſttaſche über der Schulter und den roth⸗ gelben Streif an der Mütze, zum Thor herein ſchlen⸗ derte.Willſt Du wohl das Maul halten! fuhr er ihn an.

Nanu, Herr Servaz! Nichts für ungut, aber in friſcher Luft wird Einer doch noch pfeifen dürfen? Die Vögel ſind auch ſo frei. Meint Ihr, es wäre von ſelbſt ein Plaiſir, zu Euch herauszutraben, noch dazu eines einzigen Briefes wegen?

Grünſchnabel, brummte der Alte unwirſch, wird auch extra bezahlt, ſeit wir das Poſtzeug nicht mehr abholen laſſen. Schwatze nicht lang und gib den Brief. Jetzt ſoll aber der Zlitz einſchlagen! Dummkopf, warum ſagſt Du nicht gleich, daß Du einen Feldbrief haſt! Na, der Nachwuchs heut zu Tage! Deinem Alten wäre ſo'was nicht paſſirt. Sitz nieder, vielleicht gibt's Rückfracht. Gretel einen Schnaps