der Templer Arnuf won n Fanenſtein⸗
Nicht leicht lernte ich einen jungen Mann kennen, welchen die Natur mit ſo herriſchen Gaben ausgerüſtet hatte. Sein trefflicher Wuchs, der hohe Edelmuth wel⸗ cher in ſeinem Geſichte thronte, ſein offe⸗ nes edles Herz machten ihn zum liebenswür⸗ digſten jungen Manne.
Er war ſeinem Vater, welcher Theil an den Kämpfen für den Glauben nahm, und zu dieſem Feldzuge all ſein Habe in Euro⸗ pa vergeudet haste, gefolgt.— Der Jüngling begleitete ihn, im Kampfe blieb der Vater, Arnulf wurde ſchwer verwundet nach dem
Tempelhofe gebracht, wo er die ſorgfältig⸗
ſte Pflege fand.
Gerührt von dieſer Wohlthat, ſelbſt ohne Mittel, ſich eine beſſere Zukunft zu
erwerben, glaubte er in der Aufnahme in


