„Ac, mein Vater und größter Wohe. thäter,« ſprach dieſer, vich habe ſchrecklich ge⸗
träumt, doch dem Himmel ſei Dank, es iſ nun vorüber. Wird es bald Zeit ſeyn, mit den Kindern zu ſprechen?«
„Beruhige dich,« erwiederte Hieronymus, vſtärke dich mit Vertrauen, du haſt meinen Rath befolgt; zwanzig Jahre haſt du in De⸗ muth, Reue und Buße dahin gebracht, die letzte Prüfung ſteht dir nun bevor, es iſt die ſchwerſte; doch ſo viel ich im Geiſte vorausſehe, wird es auch die letzte ſeyn, und bald, ja ſehr bald wirſt du geläutert eingehen in die Woh⸗ nungen des ewigen Friedens⸗ Es iſt Mitter⸗ nacht, dir iſt die Macht gegeben, den Unhold zu bannen, welcher bisher den Weg des Ver⸗ derbens dich leitete, berufe ihn in meiner Ge⸗ genwart. a 4
Da rief der Pilger dreimal den Namen Bajogid, die Mauern der Burg ſchienen zu 8 wanken, und plötzlich ſtand der Unholdi in ſe ner Rieſengeſtalt vor ihm.
Die verſteinerten Schweſtern⸗


