„Mein Freund ſtellte ſich in Poſition.... er ſchlug ſich wie ein Raſender; der General nicht minder. Ernſt bekam eine Wunde.... ſein Blut floß... er wankte. Der Major und ich riefen den Kaͤmpfern zu, es ſey genug; vergebens! ihre Wuth ſchien ſich mit jedem Augenblicke zu meh⸗ ren... unaufhaltſam drangen ſie auf einander ein... ein Stoß und der General ſank, durchbohrt von meinem ungluͤcklichen Freund, nieder, der ſelbſt in dieſem Moment taumelnd in den noch erhobe⸗ nen Degen ſeines Widerſachers faͤllt und nun ne⸗ ben den Feind zuſammenſtuͤrzt.“
„Dies Alles geſchah ſo ſchnell, ſo reißend nach einander, wir waren in einer ſolchen Aufregung,
daß ich noch nicht genau weiß, wie es nur ſo,
gerade ſo kommen konnte.“
„Eher noch wie ich, ſammelte ſich der Majorz nachdem er den Zuſtand der Gefallenen unterſucht, eilte er fort, um wo moͤglich noch Huͤlfe zu ſchaffen; ich blieb bei den Verwundeten... ach! bald bei den Todten, zuruͤck.“
„Ernſt verlor viel Blut; mit matter Hand ſuchte er den rieſelnden Quell zuruͤckzuhalten. Ich warf mich neben ihn nieder, ich richtete ihn auf,
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ich ſuchte die Wunde mit meinem Tuche zu ver⸗
ſtopfen. Der Ungluͤckliche war nicht ohne Beſin⸗ nung; ein leiſer Haͤndedruck von ihm, dankte mir
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