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denn als Untergebener behandelte. Ich war gleich⸗ ſam Kind in ſeinem Hauſe, und erfreute mich eines anſehnlichen Einkommens.“
„Wir ſtanden in einem eroberten Lande; der Geſchaͤfte waren wenig, die langen Stunden aus⸗ zufuͤllen, mußten Karten und Wuͤrfel tuͤchtig her⸗ halten; ja ſelbſt bei kleinen Reiſen, unterweges, wurde geſpielt und ich erinnere mich, daß wir einſt unſerer Dreie in einem Wagen, die ganze Nacht hindurch Gerade und Ungerade um Goldſtuͤcke ſpielten.“
„Dem allen ohngeachtet wurde ich jedoch kein eigentlich intereſſirter Spieler; die Habſucht, welche ich ſo oft bei Anderen bemerkte, blieb mir fremd; des Geldes wegen war es mir nicht angenehm zu gewinnen; wenn ich verlor, fuͤhlte ſich mehr meine Eitelkeit als mein Eigennutz gekraͤnkt; aber wie es zu gehen pflegt, nichts bleibt ſtehen, von Tage zu Tage mehrte ſich mein Hang zu dem unſeligen Zeitvertreibe, die guten Vorſaͤtze ſchwanden nach und nach ganz aus dem Geodaͤchtniſſe, und mit eben der Gleichguͤltigkeit, mit welcher ich jetzt ein Paar Thaler im Whiſt verliere oder gewinne, ver⸗ lor oder gewann ich damals hundert und mehr Louisd'ors.“
„Der Winter nahte und wie verlegten unſere Standquartiere in eine große Stadt, wo ſich be⸗ reits mehrere Truppen befanden, und woſelbſt ich
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