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ſtehen, und ſchickt den Diener und Argus ab,
mich zu holen. Zuerſt erſcheint einer der Bedien⸗ ten des Hauſes und meldet mir, daß man mich zu ſprechen verlangt. Ich hoͤre nicht darauf: es
ſteht eben ein Septlava von fuͤnf Louisd'oren, wie
haͤtte ich da die Zeit gehabt, auf ſo etwas zu ach⸗ ten! Jetzt koͤmmt Argus in den Saal und zupft mich nach ſeiner Art am Rocke; ich ſtoße das treue Thier mit Rauhigkeit zuruͤck, aber weit ent⸗ fernt ſich hierdurch abſchrecken zu laſſen, koͤmmt er wieder und wieder, und endlich tritt auch mein Diener zu mir heran, und fluͤſtert mir ſchuͤch⸗ tern die Worte in's Ohr;„die gnaͤdige Frau iſt da.....—
„Aufſpringen, meinem Nebenmann— neben⸗ bei bemerkt, fuͤr dieſen Abend durch ſeine Rath⸗ ſchlaͤge, den boͤſen Daͤmon meines Spiels— mein weniges Gold noch hinſchieben, und ihn bitten fuͤr mich fort zu pointiren, aus dem Zimmer rennen, ohne einem Menſchen ein Lebewohl zu ſagen, und hinab zu meiner zitternden Frau eilen, dies alles war das Werk einer einzigen Minute,“,
„Das Wetter war abſcheulich; ein kalter Wind
warf uns den Regen in das Geſicht, wir gingen ſchweigend nebeneinander her. Der Diener trug eine Laterne vorauf, das Kammermaͤdchen, ein junges, furchtſames Ding, ſchmiegte ſich bebend vor Froſt und Angſt an ihn an; ich fuͤhrte meine


