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die Einen Moͤnche und Nonnen, in die Anderen Voͤgte einſetzte.“ r)
Manches Jahr hatte Bertha mit ihrem Ge⸗ mahl Rudolph, der ſie„gewaltig liebte und ehrte,“ gluͤcklich und zufrieden gelebt, und ihm fuͤnf Kinder geboren, drei Soͤhne und zwei Toͤch⸗ ter, da riß der Tod den Gatten von ihrer Seite, und ſie gab nun, nachdem ihr Aelteſter, Conrad, den vaͤterlichen Herrſcherſitz beſtiegen, ihre aͤlteſte Tochter Adelheid— ſpaͤter die Gemahlinn Kaiſer Otto's des Großen, an Lothar, Koͤnig von Ita⸗ lien verheirathet, die Juͤngſte aber geſtorben, auch die andern beiden Soͤhne in der Kirche verſorgt, die Trauerzeit aber verſtrichen war, den Bitten Hugo's, Koͤnigs von der Lombardei, Gehoͤr, und reichte ihm ihre Hand zum zweiten Ehebunde.
Noch eh' ſie jedoch ſomit den Boden der Hei⸗ math verließ, auf welchem ſie gelebt und gewirkt hatte, hielt ſie es fuͤr ihre Pflicht, eine Ange⸗ legenheit abzumachen, die lange ſchon laſtend auf ihrer Seele lag. Wenige Jahre erſt mit Koͤ⸗ nig Rudolph vermaͤhlt, war ein junger Ritter,
Adalbert von Azzoni, ein Sproͤßling jener alten
*) Noch bewahrt man zu Payerne, einem kleinen Orte zwiſchen Bern und Lauſanne, den Reitſat⸗ tel der Koͤniginn Bertha auf, an welchem das Loch, in das ſie reitend ihren Rocken ſteckte, noch zu ſehen iſt.
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