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anzugeben wußte, auf welchem ich Befriedigung erhalten konnte. 1
So verdanke ich denn ihm, oder wenigſtens ſeiner Vermittelung, die Kenntniß nachſtehender Be⸗ gebenheit, aus den Tagen einer Vorzeit, deren Licht⸗ und Schattenſeiten laͤngſt im Sturm vor⸗ uͤbergegangener Jahre dahinſchwanden, deren truͤ⸗ bes Dunkel aber jetzt wieder von ſo Manchem heraufbeſchworen wird, allerdings, und wer ſagt hierbei nicht:„Gottlob!“ mit demſelben gluͤck⸗ lichen Erfolge, mit welchem andere Thoren einſt nach dem Stein der Weiſen ſuchten, und noch Andere die Graͤber oͤffnen wollten, um Abgeſchie⸗ dene zu ihren betruͤgeriſchen Gaukeleien herauf zu citiren..
An einem ſchoͤnen Morgen fuhr ich mit mei⸗ nem jungen Freunde von Lauſanne aus nach Mor⸗ ges zu. Weithin breitete ſich vor uns, einem unermeßlichen Spiegel gleich, der See mit ſeinen klaren Gewaͤſſern aus, in denen ſich auf der einen Seite die Alpengipfel Savoyens malten, von der andern aber in ſanften Schwingungen das Land immer hoͤher und hoͤher, bis zu dem Jura⸗Ge⸗ birge hin ſich hob, und Staͤdte, Doͤrfer und Landhaͤuſer im bunten Wechſel aus dem friſchen Gruͤn der Felder und Gehoͤlze hervortraten, ein Panorama ſo reich und ſchoͤn, ſo von Farbenduft


