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da die Jahreszeit nun das Landleben mit doppeltem Reize ausſchmückte, ſo führte der alte Schaller einen langgehegten Vorſatz aus. Das öffentliche Treiben hatte er nach vielen Täuſchungen herzlich ſatt und er ſehnte ſich nach Ruhe und gänzlicher Ungebun⸗ denheit. Er zog daher mit ſeiner Frau nach Maien⸗ ruhe, wodurch er dem alten kränklichen Großvater die Aufſicht über ſeine ausgedehnten Beſitzungen erleichterte. Nach des alten Barons von Neuberg Wunſche ſollte Otto, ſeiner früheren Neigung zur Landwirth⸗ ſchaft folgend, das ſchöne Neuberg'ſche Gut am Rhein übernehmen, und es entſtand dadurch nun eine ei⸗ genthümliche Frage. Die alte Baronin nämlich war ſeit dem Tumulte in Mainz nicht wieder in die Stadt zurückgekehrt, und hatte ſich von ihrem Sohne das Verſprechen geben laſſen, Zeit ihres Lebens mit ihrem Polly und dem alten Diener auf dem Gute verbleiben zu dürfen. Er hatte ihr denn auch in einem abgelegenen Flügel eine gemächliche Wohnung zugewieſen, und es ergab ſich für die alte Dame nun die Wahl, entweder ihren ſichern Zufluchtsort wieder zu verlaſſen, oder ſich mit den Veränderungen in der Familie einver⸗ ſtanden zu erklären. Sie wählte das letztere, mit dem Vorbehalt, daß ſie ungeſtört bleiben und nur ſoweit es die Form durchaus nöthig mache, mit der Familie Schaller in Berührung kommen dürfe.


