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ſtill den Kopf, brach in ein herzbrechendes, ſtummes Schluchzen aus, und wendete ſich wieder zu Si⸗ mon.
Aber ein jäher Schreck fuhr ihr durch die Glieder.
Blutſpuren drangen überall um des Verwunde⸗ ten Kopf hervor und denjenigen Theil ſeines Ge⸗ ſichtes, den ſie ſehen konnte, fand ſie mit leichenähn⸗ licher Bläſſe bedeckt.
Laut jammernd ſtürzte ſie über ihn her und wandte ſeinen Kopf um. Da bot ſich ein gräßlicher Anblick dar.
Simon hatte ſich den Verband von der Wunde gelöſt, das Blut war bereits durch das Kiſſen hin⸗ durch gedrungen und ſtrömte ihm noch immer über das Geſicht. Sein Auge war ſchon matt und fahl, der Athem ſtockte und ging bereits in Röcheln über.
Marie wurde ohnmächtig bei dieſem ſchrecklichen Schauſpiele, und rathlos ſtanden die beiden Freunde dabei.
Luiſe war außer ſich in Verzweiflung.
Sie faßte des Sterbenden Hände, daß ſein Blut ihre Kleider befleckte und rief ohne Beſinnung jam⸗ mernd um Hilfe..
Simon ſah ſie noch einmal an.
Er bewegt ſeine Lippen, hauchte nur leiſe die


