Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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anknüpfend an den letzten Aufenthalt auf dem Gute, wo⸗ durch jene zugleich über ihre Herkunft aufgeklärt wurde. Der Vater des Barons ſtand als General in öſterreichiſchen Militärdienſten und war nach dem Jahre 1814, als Mainz zur Bundesfeſtung erklärt wurde, dorthin verſetzt worden, wo er dann bis zu ſeinem Tode verblieb. Die einzige Schweſter des Barons, damals faſt noch ein Kind, hatte die El⸗ tern bei ihrem Wegzuge nach Mainz begleitet, wäh⸗ rend er ſelbſt in Wien geblieben war, wo er die In⸗ genieur⸗Akademie beſuchte. Sein vertrauteſter Freund, an dem er zur damaligen Zeit mit jugendlicher Schwärmerei hing, war der Sohn aus einer reichen polniſchen Fürſten⸗Familie, Konſtantin Mos⸗ czynski, der ungefähr in gleichem Alter mit ihm, eben⸗ falls ſich mit brüderlicher Zuneigung an ihn ange⸗ ſchloſſen hatte. Durch ihn war von Neuberg in mehre hochgeſtellte adelige Familien, die den Sommer auf ihren Gütern, den Winter in Wien zu verleben pflegten, eingeführt worden. So kam es auch, daß er ſeine nachherige Gemahlin, die junge und ſchöne Gräftn Soltyk kennen lernte, die nach dem Tode ihrer Eltern bei weitläufigen Verwandten lebte, und in ihrer Wahl ganz unabhängig nach eigener Her⸗ zensneigung verfahren konnte. Mit der Einwilligung