Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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ging im Zimmer auf und ab und rief aus:„Alſo auch das noch! So plump betrogen! Der letzte Menſch, an dem ich hielt, hat mich hintergangen und die Wohlthat, für die ich ihm mit Liebe und Güte dankte, geſtohlen von meinem Erzfeind!“ So ſprechend rang er die Hände, dann blieb er vor dem Bette des Kranken ſtehen und indem er ſeine Blicke zornfun⸗ kelnd auf dieſen richtete, ſprach er:„Daß Du es über's Herz bringen konnteſt, Deinen Wohlthäter Jahre lang zu betrügen, will ich Dir nicht gedenken, daß Du aber in mir Deinen Glaubensgenoſſen ge⸗ täuſcht und ihn die Hand haſt ſegnen laſſen, die ihn gerettet, während er ihr hätte fluchen müſſen, wenn er die Wahrheit wußte, das ſei Dir niemals ver⸗ geben.— Glaubſt Du, ich hätte einem Chriſten mein Leben danken wollen? Alles Elend, das über mich gekommen iſt, von jenem Tage an, haſt Du verſchuldet. Ich Thor, der ich Gott dankte und ſeinen Fingerzeig in meiner Rettung erkennen wollte und dachte, er hat mich durch die Hand eines ſeiner treuen Diener gerettet, weil ich ſeinen Namen heilig hielt und ihn nie vergaß; der ihn pries, da er mein Tagewerk ſegnete und mich mit Güte über⸗ häufte. Betrug war Alles und eitler Wahn und Täuſchung und das Unglück, das mich in meinem