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es geſchehen, daß mir die Augen recht naß wurden; und ſo geht es mir jedesmal, wenn ein Augenblick gekommen iſt, wo ich mich freuen und mit meiner Freude den Vater erfreuen ſollte. Iſt er doch ſo beſorgt, jedes Leid von mir zu entfernen! Aber meine Schuld iſt es nicht, daß es ſo mit mir geworden. War ich nicht einſt voll Freude, voll Muth, voll Zu⸗ trauen, voll Glauben? Hätte ich nicht alles dulden, alles wagen, alles hingeben können? Aber was war's? Von einem einzigen Sturme wurden alle die Bäume und Blüthen in den Gefilden meiner Jugend ver⸗
heert. Ich bin nicht ganz vernichtet und zerſtört,
mein Herz iſt noch warm geblieben nach Außen, aber wenn ich hinabſteigen will in ſeine Tiefe, ſo dünkt es mich dort leer und kalt. Du kennſt ja meine Ge⸗ ſchichte theilweiſe, Du weißt, wie ich mit Einem Schlage, ehe ich mit dem Vater neue Liebe fand, Alles ver⸗
lor, Alles, Alles. Ich wäre damals vergangen in
Noth und Elend und es wäre noch das Beſte ge⸗ weſen; denn was hätte ich in der Welt thun ſollen, ohne einen ſtarken Halt, an dem ich mich hätte an⸗ klammern können mit dem Herzen, das ſo voll Liebe war und für alle ſeine Liebe nur Schmerzen fand. Aber da ſandte mir Gott einen neuen Halt und ich wußte wieder, warum ich leben ſollte; denn ich durfte
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