Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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Fürſt Makonski benachrichtigte hierauf die Ge⸗ ſellſchaft, daß er mit dem Unternehmer des Theaters San Radegonda die Abrede getrofſen habe, eine Oper einzuſtudieren, in welcher Aurora einige Mal auf⸗ treten könne.

Alle begrüßten dieſe Neuigkeit mit großen Freudebezeugungen und man drang in Aurora, die Parthie zu nennen, welche ſie übernehmen werde. Sie erklärte, daß es die Parthie der Iſabella in der Italienerin in Algier ſei, und man bezeichnete dieſe Wahl allgemein als eine vorzügliche.

Richard allein war unangenehm überraſcht, als er dieſe Neuigkeit vernahm. Der Gedanke, daß Au⸗ rora auf einem öffentlichen Theater ſich produziren und ihre Talente preis geben ſolle, hatte in ſeinen Augen etwas Erniedrigendes und verſtimmte ihn außerordentlich. Aurora bemerkte dies und ſcherzte darüber. Ihre Mutter miſchte ſich in das Geſpräch, und da ſie durch ihren längern Aufenthalt in Deutſchland die Anſichten kannte, welche dort Gel⸗ tung haben, ſo bemühte ſie ſich, dem jungen Manne begreiflich zu machen, daß man in Italien über der⸗ artige Unternehmungen ganz anders denke. Richard müßte nicht ſo leicht zu leiten geweſen ſein, als er eben war, wenn ihn die Ueberredungskunſt der bei⸗