Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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ſetzt haſt, die ſich nie verwirklichen können, die Drei⸗ ſtigkeit gehabt hat, zu mir zu dringen, und ſich mit der größten Impertinenz nach Dingen zu erkundigen, die zu wiſſen nur die größte Intimität ſie berechtigen konnte. Ich habe Befehl gegeben, ſie nicht mehr vor⸗ zulaſſen, wenn ſie es wieder wagen ſollte mich be⸗ läſtigen zu wollen.

Um zu etwas anderem zu kommen, bitte ich Dich um Nachricht über ein zu meinen Ohren gekomme⸗ nes Gerücht. Mann will wiſſen, daß Dein Vater wirklich die Spur jenes Kindes ſeiner Schweſter auf⸗ gefunden habe; ja, man ſagt ſogar, es befinde ſich bei ihm und er habe bereits das Verſprechen, es an Kindesſtatt anzunehmen, erfüllt. Ich hoffe darüber Näheres von Dir zu erfahren.

Als Richard den Brief zu Ende geleſen hatte, las er die Stelle, welche über Luiſen's Beſuch han⸗ delte, noch einmal durch, und es war faſt, als wollte er ſich recht davon überzeugen, daß ſeine Großmutter Recht habe, wenn ſie in dieſem Schritte des jungen Mädchens einen Grund finden wollte, ihn von ſeiner Neigung zu heilen.

Richard zählte kaum über zwanzig Jahre. Er war durch den Umſtand, daß ſein Vater ſeine Erzie⸗ hung ganz allein geleiter hatte, nie zu rechter Selbſt⸗