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um dem Vorurtheil die Spitze zu bieten und allem, was ich bis jetzt im SEane e anität gethan, die Krone außzuſetzen.—
„Freilich! freilich! haben Sie meine Einwilli⸗ gung,“ wendete er ſich wieder zu dem jungen Manne. „Aber eins muß ich Ihnen ſagen. Mein Princip in Bezug auf meine Kinder iſt: Selbſtſtändigkeit bei bedeutenden Lebensfragen, ohne Zwang, ohne Ueber⸗ redung. So iſt meine Luiſe erzogen. Ich werde ſie nun fragen und Sie müſſen auf jede Antwort ge⸗ faßt ſein.“
„Weit ab von mir liegt der Gedanke, ein Herz zu begehren, das ſich mir nicht freiwillig giebt,“ entgegnete Simon.
Schaller, indem er ihm die Hand reichte, ſetzte hinzu:„Es gefällt mir von Ihnen, daß Sie ſich zuerſt an mich gewendet haben. Verlaſſen Sie ſich darauf, ich werde Ihre Sache gut führen. Das Mäd⸗ chen müßte ja thöricht ſein, ſollte ſie zaudern, und wahrhaftig! Sie haben Recht, ich habe es auch ſchon bemerkt, ſie iſt Ihnen gut.“
Ein Strahl der Freude überflog Simon's Geſicht.
„O, beſter Herr Schaller,“ rief er aus,„wie glücklich machen mich dieſe Worte! Dank, Dank dafür!“


