zugleich die erſte Bö oder der erſte heftige Windſtoß, das erſte Anprallen des Pampero. Hat der Sturm nun von dieſer Richtung ausgetobt, ſo zieht er gewöhnlich mehr nach Süd, Südoſt, Oſt und Nordoſt wieder herum und weht dann mäßiger. Ein ſolcher Pampero dauert ge⸗ wöhnlich drei Tage, jedoch nicht in ſeiner vollſten Stärke, und ſcheint mit den Veränderungen des Mondes, beſonders in Winterzeit, in ziemlich genauer Verbindung zu ſtehen, wie er denn auch zur Zeit des Vollmonds jedesmal am ſtärkſten auftritt.
26) Blubber heißt der Speck des Wallfiſches, aus
dem der Thran gekocht wird, er wird bis zu ſechs, acht und zehn Zoll dick.
27) Riemen werden die langen Ruder genannt, wie ſie in See üblich ſind. 3
28) Vorſtengenpardunen ſind die ſtarken Taue, die vom Bord aus an beiden Seiten nach der Vorſtenge oder der Verlängerung des Vor⸗ oder Fockmaſtes hinauf⸗ laufen, und dazu dienen dieſen zu halten.
29)„Raanocken zu zieren.“ Bei Executionen an Bord eines Schiffes werden die Verbrecher an die Raanocke d. h. die äußerſte Spitze der Raaen oder Queerhölzer, welche die unteren Segel tragen, hinaufgezogen.
30) Faden. Die Tiefe des Meeres wird ſtets nach „Faden“ berechnet. Ein Faden iſt ſechs Fuß(engl.) lang.
31) Monſoon(Nonsuhn) iſt ein periodiſch wieder⸗ kehrender oder wechſelnder Wind, der vorzugsweiſe in den indiſchen Meeren weht. Nur zwiſchen dem 30ſten oder 33ͤſten Grad bis zum zwölften Südbreite(d. h. ſüdlich vom Aequator weht der Südoſt Paſſat, während mit dem zehnten Grad ſchon etwa die Monſoons beginnen, die ſechs Monat von einer, und ſechs Monat von der entgegenge⸗ ſetzten Himmelsrichtung wehen. Nördlich vom Aequator


