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Fritz Wildau's Abenteuer zu Wasser und zu Lande / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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tragen, er ließ den Knaben plötzlich los, taumelte ein paar Schritte zurdie und brach dann bewußtlos zu⸗ ſammen.

Fritz wollte ihn zwar nach Hauſe tragen, aber dazu war er zu ſchwach; doch holte er raſch Waſſer in ſeiner Mütze, rieb ihm damit die Schläfe, gab ihm zu trinken und brachte ihn wieder zu ſich, bis er aufſtehen und lang⸗ ſam mit zu ſeiner Wohnung gehen konnte. Kaum aber wieder ſo weit zu ſich gekommen, daß er den Verluſt, den er erlitten, voll begriff, begann ſeine Raſerei von Neuem. Er beſchuldigte Fritz ſelber des Diebſtahls, wollte ihn mor⸗ gen am Tag vor Gericht verklagen, daß er ſeine Helfers⸗ helfer nennen ſolle, und ſtieß dabei ſo entſetzliche gottes⸗ läſterliche Reden aus, daß dem armen Knaben zuletzt ganz angſt und bang zu Muthe ward. Er wollte Hilfe holen, aber der Alte ließ ihn nicht aus der Thür, und während er noch ſchrie und wehklagte* fluchte und läſterte, wurde ſein Geſicht immer bleicher, ſein Auge immer ſtierer die Adern ſchwollen ihm auf, als ob ſie zerſpringen woll⸗ ten, und als er ſich wieder auf den Boden geworfen und ſein weißes Haar zerrauft und ſeine knöchernen Finger ge⸗ wunden hatte, ſprang er plötzlich empor, ſtieß einen lauten gellenden Schrei aus und fiel rücklings, ſo lang er war, auf die Erde zurück.

Er war todt ein Herzſchlag hatte ihn getroffen,

und wie Fritz ſich über ihn bog, und ihn in's Leben zu⸗ rückzubringen verſuchte, und der alte Mann ihm kälter und kälter unter den Händen wurde, da begriff er endlich, daß