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Fritz Wildau's Abenteuer zu Wasser und zu Lande / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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die kleine Lichtung erreichten, wo er an dieſem Abend ge⸗ ſeſſen, und dabei ein unfreiwilliger Zeuge des Schatzver⸗ grabens geworden war.

Hier iſt der Platz! ſagte da plötzlich der Knabe, und der alte Mann erbebte an allen Gliedern bei dieſen Worten.

Wo wo? rief er und erkannte im erſten Augen⸗ blicke nicht einmal den Ort, den er ſich ſelber als heimlich und gut verſteckt, wie er glaubte, ausgeſucht. Gleich dar⸗ auf erblickte er jedoch gegen den hellen beſtirnten Himmel den alten vertrockneten Baum, der ſeine dürren Aeſte wie rieſige Arme und Krallen in die Luft hinaufſtreckte, zu gleicher Zeit aber, mit zitternden Händen nach den Wurzeln niederfühlend, ſtieß er einen furchtbar gellenden Schrei aus das Loch war offen, das Holz, was er darauf gezogen, zu⸗ rückgeworfen, die Erde ausgegraben und der Platz leer. Fort, fort, fort! Alles fort! ſchrie er, ſich in raſender Wuth auf die Erde niederwerfend, und ſein Haar raufendfort, mein Ein und mein Alles, mein Lebensblut und Saft, mein Gold, mein Gold, mein Gold! Aber Du weißt, wo es iſt! ſprang er dann plötzlich empor und faßte dem entſetzt zurückfahrenden Knaben nach der Kehle, die er ihm mit ſeinen Knochenfingern umſpannte, Du mußt geſtehen wer es geſtohlen, und wenn ich Dir das Geſtändniß mit der Seele entreißen ſollte!

Fritz bedurfte aller ſeiner Kraft, ſich loszureißen von dem Wüthenden, denn er wäre faſt erſtickt; aber er

geſtand nicht, wer der Mann geweſen den er geſehen, er konnte es nicht über's Herz bringen, den Vater ſeiner kleinen