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Fritz Wildau's Abenteuer zu Wasser und zu Lande / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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aber es thut mir entſetzlich weh, daß Du fort von hier gehſt, und ich möchte meinem Vater auch davonlaufen. Sei brav, Fritz, ſagte aber das kleine Mädchen, und es ſtand ihr gar ſo lieb, wie ſie den doch weit größe⸗ ren Knaben ermahnte gut zu ſein;Du wirſt den alten Mann gewiß nicht allein laſſen wollen. Mein Vater zankt auch oft mit mir, wenn ich es vielleicht auch nicht immer verdient habe, aber er hat mich doch ſo lieb, und ich glaube ich ſtürbe, wenn ihm einmal ein Leides geſchähe, und das kann recht gut bei Deinem geſchehen, wenn Du fortgehſt. Ich ginge auch nicht fort, wenn mich nicht die Eltern ſchickten, ſetzte ſie leiſer hinzu. Ach Du biſt viel beſſer wie ich, Helenchen, ſagte Fritz,aber ich will Dir auch folgen, und wenn Du wieder kommſt, ſollſt Du hören, wie gut ich geweſen bin. 4

Wenn ich wiederkomme, bringe ich Dir auch etwas mit; ſagte Helenchen.

Fritz lächelte durch ſeine Thränen durch, denn es kam ihm doch komiſch vor, daß das kleine Mädchen ihm,

dem großen Jungen, etwas aus der Stadt mitbringen

wollte, aber er drückte ihr die Hand, und als ſie ihm dieſe nun entzog und ihm noch einmal Lebewohl ſagte und ihm verſprach, daß ſie recht oft an ihn denken wollte, da drehte er ſich ab von ihr und ſchritt langſam in den Wald hinein, denn er weinte bitterlich, und er hätte

die Thränen nicht zurückhalten können, wenn ihn He⸗

leuchen auch wilis darum ausgelacht hätte. Aber

t, und ging langſam nach Hauſe und