Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
Entstehung
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Hat man denn gar keine Vermuthung, wer dieſe Spitzbuben ſein könnten, Gentlemen 2 frug Sander.

Wahrſcheinlich Cotton und der frühere Mulatte und Helfers⸗ helfer Atkinses, ſagte CookCöotton foll auch den Mann in Poinſett County erſchlagen haben, wenigſtens ſind alle Sheriffs und Conſtabels, wenn auch vergebens, hinter ihm hergeweſen, ihn zu fangen.

Und weiß man nicht, welche Richtung er überhaupt genom⸗ men? meinte Sander. 3

Nein jetzt nicht; wie es den Anſchein hat, ſo wollten die Flüchtigen gen Norden hinauf, denn vom Fourche la fave aus waren ſie über den Arkanſas gegangen und ſchon bis an die Straße gekommen, die den St. Francisſumpf von Memphis nch Batesville durchſchneidet. Dort aber verubten ſie den Mord und hatten nun augenblicklich die ganze Anſiedelung am Languille lauter tüͤchtige Jäger hinter ſich, ſo daß ſie genöthigt waren, wieder zurück in die Sümpfe zu flüchten. Ob fie nun ihren Plan geändert haben und vielleicht über den Miſſiſſippi wollen, oder ob das hier gar Andere ſind, wer weiß es. So viel aber iſt gewiß, hier in der Gegend treiben ſie ſich umher, und wir haben uns ſchon verabredet, beim erſten Zeichen, das wir wieder von ihnen finden, die ganze Nach⸗ barſchaft aufzubieten und einmal ein ordentliches Treibjagen auf die Canaillen anzuſtellen. 4

Bei Heinze ſind vor einigen Tagen ebenfalls mehreke Sachen weggekommen, meinte der alte Lively, ſchon halb im Schlafe ein Paar Schuhe und und der alte Heinze

Den haben ſie geſtohlen? lachte Cook.

Ahem! murmelte der Greis und ſein ſchweres Athmen be⸗

wies gleich darauf ſeine Unzurechnungsfähigkeit in Allem, was für

den Augenblick Fragen oder Antworten betraf. Auch die Uebrigen fingen nach und nach an müde zu werden. Cook machte noch einige Bemerkungen, aber ſchon mit ziemlich