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X. Livelys Farm.
Diwyt hineingeſchmiegt in den grünen Wald, wo die fleißige Hand des neſchelſt der rieſenmäßigen Vegetation ein freies Plätzchen abgenommen hatte, und die mächtigen, ſtarr emporragen⸗ den Nachbar⸗Stämme immer noch ſo ausſahen, als ob ſie das kleinliche Treiben der Civiliſation unter ſich nur eben duldeten, und nicht übel Luſt hätten, ſich nächſtens einmal in ganzer Länge und Gewichtigkeit ſelbſt drein zu legen;— da, wo zwar Menſchen, ſorgende, geſchäftige Menſchen, ſtarke Männer und zarte Frauen wirk⸗ ten und ſchafften, und fröhlicher Kinderjubel von lieben herzigen Mäul⸗ chen die heilige Ruhe der Wildniß unterbrach; wo der Haushahn Mor⸗ gens ſeinen ſchmetternden Gruß der Morgenröthe entgegenjubelte, wo die Schwalbe in beſonders dazu angebrachten Kaſten ihr Neſt gebaut hatte, und ſich jetzt alle nur mögliche Mühe gab, die kleinen unbehülf⸗ lichen Gelbſchnäbel das Fliegen zu lehren— wo aber auch Nachts noch der Wolf die Fenzen umſchlich und Panther oder Wildkatze das zahme Hausvieh oft in Angſt und Schrecken ſetzte, wo der Hirſch nicht ſelten zwiſchen den weidenden Heerden getroffen wurde und der Bär nur zu oft in ſtiller Abendſtunde die Maisfelder beſuchte: da ſtand ein für ſolche Umgebung gar ſtattliches und wirklich wohnlich eingerichtetes Doppelhaus. Es war außerdem von hoher, regel⸗ rechter Fenz umgeben und, wie es ſchien, mit allen den Beguemlich⸗ keiten verſehen, die man außerdem nur möglicher und vernünftiger Weiſe in ſolcher Wildniß beanſpruchen konnte.
Vor dieſem Hauſe ſaß auf einem erſt friſch gefällten und hier zum Sitze hergerollten Stamme ein ſilberhaariger, aber noch rüſtiger,


