Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
Entstehung
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ſchon zum Gehen gewandt hatte—„Oberhalb Montgomerys⸗ Point, wo nach dem Navigator hier No. Siebenundſechzig liegen ſoll, gebt mir ein Zeichen, daß Ihr kommt. Ihr könnt entweder ſchießen, oder häͤngt noch beſſer eins von Eueren rothen Flanell⸗ hemden als Fahne auf, daß ich Euch nicht etwa vergebens ein paar Meilen entgegen fahre.“

Und leichten Schrittes wanderte der junge Mann zum Ufer hinab, wo er mit Hülfe der beiden dort zuruͤckgebliebenen Boots⸗ leute bald die Jolle herrichtete. Er ſpannte dann durch ſchon zu dieſem Zwecke vorbereitete Seitenhölzer ein ſchmales Sonnenſegel darüber aus, und ſtieß bald darauf, Edgeworth noch einen freund⸗ lichen Gruß hinuͤberwinkend, vom Ufer ab und in die Strömung hinaus.

Der alte Mann ſtand noch eine Weile am Ufer und ſah dem kleiner und kleiner werdenden Boote ſinnend nach, als er dicht hin⸗ ter ſich Schritte hörte. Wie er ſich umwandte, erkannte er aber ſeinen Steuermann, der die Abdachung der Uferbank herabkam und jetzt neben ihm ſtehen blieb.

„War denn das nicht Tom?“ ſagte der Bärtige, während er die Augen nicht von dem kleinen Fahrzeuge abwandte—„ich däͤchte doch, er hätte von oben ſo ausgeſehn.“

„Ja— das war Tom,“ erwiederte Edgeworth kurz, und ſchickte ſich an in die Stadt zurück zu gehn.

„Nun was zum Teufel fährt denn der voraus?“ rief der Steuermann erſtaunt—„iſt ihm unſere Geſellſchaft nicht mehr gut genug? und nimmt dann auch noch die Jolle vom Boot mit.— Wenn wir ſie nun brauchen?“

„Dann werden wir uns ohne ſie behelfen muͤſſen,“ ſagte der Farmer ruhig.—„Wenn's Euch uͤbrigens intereſſirt— er iſt nach Montgomerys Poiut voraus, um die Preiſe meiner Ladung kennen zu lernen.— Morgen früh wollen wir nach.“

Ein hoͤhniſches Lächeln durchzuckte die wilden Züge des Boots⸗