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fahre ſachte am Ufer hinunter voraus. Proviſionen kannſt Du Dir ja mitnehmen. Am Miſſiſſippi liegen mehrere kleine Städchen, wo Du anlegen und Dich erkundigen kannſt. Findeſt Du aber Nichts, bis Du nach Montgomerys Point kommſt, nun ſo haſt Du dort wenigſtens Gelegenheit, an Ort und Stelle vorher genau die Verhältniſſe und Preiſe zu erfragen, ehe ich mit dem Boote hin⸗ komme. Ich will indeſſen bis morgen früh hier bleiben, denn ich muß mir meine Büchſe wieder in Stand ſetzen laſſen, in der, weiß der liebe Gott wie das geſchehen konnte— plötzlich und ganz von ſelber die kleine Feder gebrochen iſt. Man kann hier auf dem Miſſiſſippi manchmal nicht wiſſen, wie man die Waffe braucht, und ich möchte überhaupt nicht gern mit einem nutzloſen Schießeiſen in der Welt herum fahren.“
„Die Feder geſprungen?“ ſagte Tom verwundert,„nun da möchte ich doch wahrhaftig wiſſen, was die geſprengt hat— Ihr habt ja noch oben an den Ironbanks den Truthahn von der Ufer⸗ bank herunter geſchoſſen.“.
„Ja— und bei dem Schuß muß ſie gebrochen ſein, ſonſt weiß ich's auch nicht,“ erwiederte der Alte.—„Doch das macht Nichts— es iſt ein Büchſenſchmied hier im Orte, und der kann mir bald eine neue Feder hineinſetzen; alſo halte Dich dazu, mein Junge, und fieh, daß Du gute Geſchäfte machſt.— Soll ich Dir aber nicht lieber ein paar von den Leuten mitgeben? Beſſer wär's überhaupt, Du nähmſt Einen zum Rudern mit, daß Ihr abwechſeln könntet.“
„Ei bewahre,“ lachte Tom—„die Sonne meint's wol gut, ich brauche mich ja aber auch nicht zu übereilen. Schickt mir nur Bob, den Teneſſeer herunter, daß er mir ein Bischen hilft die Jolle mit alle dem auszurüſten, was ich unterwegs brauchen könnte— die kleine Whiskeykruke nicht zu vergeſſen, und— bleibt nicht ſo lange, daß ich doch wenigſtens noch vor Dunkelwerden ein tüchtiges Stück ſtromab komme. Halt, noch Eins,“ rief er— als er ſich


