Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
Entstehung
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Art Inſtinct, glaub' ich.— Nun, ich bin nicht böſe d'rüber, er hat alle Urſache dazu und wird, ehe zweimal vierundzwanzig Stunden vergehen, noch mehr bekommen.“

„Was für Urſachen?“ frug Blackfoot.

„Laß gut ſein,“ ſagte Bill, und leerte das vor ihm ſtehende Glas auf einen Zug.—„Das ſind Dinge, von denen ein alter Prakticus nicht gerne ſpricht. Schweigen uͤber eine Sache hat noch Keinem geſchadet, Plaudern aber ſchon Manchem Unheil ge⸗ bracht. Doch da kommt Mrs. Breidelford— nun Frauchen, noch böſe? ich hatte gerade den Kopf voll, als ich in's Haus trat, Black⸗ foot hier hat aber Alles wieder in Ordnung gebracht.“

Mrs. Breidelford war keinesweges die Perſon, die lange mit Jemandem gegrollt hätte, der, wie ſie wußte, ihr manchen Nutzen bringen ſollte, und auch ſchon manchen gebracht hatte. Sie hielt denn auch die ihr zur Verſöhnung abverlangte Hand nicht zurück und ſagte nur—

„S'iſt ſchon gut, Bill, ich weiß ja, daß Ihr's nicht ſo böſe meint, grob war's freilich immer. Aber was um Gotteswillen habt Ihr Euch denn da für einen erſchrecklichen Bart ſtehen laſſen? der ſieht ja grauſig aus— die Kinder müſſen vor Euch davon⸗ laufen. Nein, geht Bill, den müßt Ihr Euch wieder abraſiren, Ihr ſeid ohnedies nicht ſo huͤbſch, daß Ihr einen Stock zu tragen brauchtet, die Mädchen abzuwehren. Da fällt mir dabei ein, was mein ſeliger Mann immer ſagte— Louiſe, ſagte er, es giebt Geſichter in der Welt—“

„Aber gute Mrs. Breidelford,“ unterbrach fie hier, freundlich ihren Arm ergreifend, Blackfoot—„Sie wiſſen, um was ich Sie gebeten habe, und ich ſitze nun vergebens eine volle Stunde hier und warte darauf. Ich muß wahrhaftig fort, denn erſtlich wird Kelly ſonſt ingrimmig böſe und dann haben wir Beide hier ein Geſchäft mit einander abzumachen, das ebenfalls keinen Aufſchub leidet, alſo— wenn es Ihnen irgend möglich wäre—“