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Junge? bringſt Du Beute, nun die kommt uns gelegen, beſonders wenn ſie der Mühe werth iſt.“
„Blackfvot— ſo wahr ich lebe,“ jubelte der Steuermann der „Schildkröte“— und ſprang fröhlich zur Treppe—„Du kommſt wie gerufen und kannſt mir helfen einen alten Narren von Helena wegzubringen, der es ſich nun einmal in den Kopf geſetzt zu haben ſcheint, hier zu verkaufen. Die Ladung iſt nicht bedeutend, aber er führt wenigſtens zehntauſend Dollar in baarem Golde bei ſich und geht, wenn er ſeinen Kram hier losſchlägt, auf das erſte beſte Dampfboot und uns aus dem Netz.“
„Alle Wetter, das ſoll er bleiben laſſen,“ rief Blackfoot;„aber komm herauf, das beſprechen wir oben beſſer.“
„Ja— ich weiß nicht, ob ich's wagen darf“ ſagte lächelnd der Steuermann und blickte ſich nach Mrs. Breidelford um—„unſere liebenswürdige Wirthin—“
„Ach geht zum Teufel mit Eurer Liebenswürdigkeit,“ zurnte die, noch immer nicht ganz zufrieden Geſtellte—„hinterher könnt Ihr ſchöne Worte machen.— Doch geht hinauf;— Blackfoot weiß oben Hausgelegenheit, er mag Euch bedienen. Ich habe hier unten noch zu thun.“
„Nun ſage mir nur vor allen Dingen, wie ſteht's mit der Inſel,“ rief Bill, als ſie oben bei einer Flaſche Rum und einem Körbchen voll braungebackener Crackers beiſammen ſaßen—„noch Alles in Ordnung?“
„In beſter— die Sachen ſtehen vortrefflich“— erwiederte Blackfoot—„aber es iſt gut, daß Du heute kamſt.— Morgen Abend haben wir, wie Du weißt, unſere regelmäßige Verſammlung und es ſollen gar wichtige Dinge verhandelt werden. Kelly fürch⸗ tet, daß wir über kurz oder lang einmal verrathen werden, und will uns dagegen durch den Ankauf eines Dampfbootes geſichert wiſſen. Es kommen auch noch andere intereſſante Sachen vor; Du wirſt übrigens noch eine Stunde wenigſtens liegen bleiben


