Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
Entstehung
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ängſtlich zu—„biſt Du denn geſcheidt? Du willſt es Denen am Lande wohl ganz in's Maul“—

„Stille, ſag ich“— unterbrach ihn der Steuermann,„laßt mich nur machen— Wir dürfen keinen Verdacht erregen.“

„Wohin geht das Boot?“ rief abermals die Stimme vom Ufer aus.—

„Stromab, bis Montgomery's Point.“—

„Noch Platz an Bord?“

Der Steuermann zögerte mit der Antwort—„was zum Teufel mögen ſie wollen?“— flüſterte er vor ſich hin.—

„Noch Platz an Bord für einen Paſſagier?“ wiederholte der Erſte.

„Alle Wetter— da giebt's was zu angeln“— kicherte der eine der Ruderer—„ſag' ja, Ned— um Gotteswillen ſag' ja; der Mann hat ſicherlich einen vortrefflichen Koffer, den er losſein möchte.“—

„Nein!“ rief der Steuermann, ohne die Einflüſterungen wei⸗ ter einer Sylbe zu würdigen—„wir haben ſchon zu viel hier— wenn uns ein Dampfboot begegnet, könnte uns ein Unglück zu⸗ ſtoßen;“ und eine nochmalige Frage, die durch das Schäumen des Waſſers in der neben ihnen angeſchwemmten Eiche ohnedies über⸗ täubt wurde, nicht weiter beachtend, gab er laut den Befehl vorn loszulaſſen.— Der Bug fiel gleich darauf wieder ab und mit dem Worte„Ruder ein“ erneuerte das„Känguruh“ ſeine ſo plötzlich und unerwartet unterbrochene Bahn.

„Was in Beelzebubs Namen iſt Dir denn heute Abend in den Kopf gefahren?“ zürnte da der frühere Sprecher, indem er ſich un⸗ willig gegen den Steuernden wandte,„ſchickſt die Leute ſelbſt zu⸗ rück, die uns ihre guten Sachen bringen wollen, und betrügſt uns förmlich um unſern Gewinn?— Der Capitain wird ſchön ſchim⸗ pfen, wenn er's erfährt.“

„Halt Dein ungewaſchenes Maul,“ knurrte der Narbige—