Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
Entstehung
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„Es wird irgend ein Flatbooter ſein, der hier wie gewöhnlich ſeine paar Dollar verſpielt hat, und nun in aller Eile hinter ſei⸗ nem, indeſſen vorausgegangenen Boote herrudern muß.“

„Dann kommt dort noch die ganze übrige Mannſchaft,“ ſagte der Ire, und zugleich glitt ein großes Segelboot in den Strom, das aber nicht dieſelbe Richtung wie der Einzelne nahm, ſondern

den Bug etwas ſtromauf ſcharf in den Fluß hineinhielt, als wenn fie die Landung am andern ufer ſo hoch als möglich machen wollten.

„Weathelhope drüben bekommt heute Beſuch,“ ſagte Smart —„wird ſich unmenſchlich freuen.“

„Sollten die bei Weathelhope einkehren?“

„Wenn nicht, ſo haben ſie noch wenigſtens fünf Meilen heute Abend zu marſchiren, ehe ſie ein anderes Haus erreichen können, und fünf Meilen bei Nacht und Nebel durch den Sumpf zurück⸗ zulegen, dafür dankte ich. Lieber blieb' ich die Nacht dicht am Ufer des Stromes; da ließen die Mosquitos doch wenigſtens noch etwas von mir übrig; in dem Swamp aber drrin fräßen fie, glaub' ich, einen Menſchen bis auf die Knochen auf.“

„Es wäre bei Gott kein Verluſt, wenn das den Canaillen heute paſſirte,“ brummte der Ire.—„Doch gute Nacht, Smart, es wird ſpät, ich will mich ſchlafen legen. Von heute an bin ich übrigens Euer Schuldner, denn ohne Euch läge ich jetzt tief dort unten in der ſchmutzigen Fluth.— Gebe Gott, daß ich Euch das einmal vergelten kann!“

„Ei OToole,“ ſagte der Wirth lachend, während er ihm die Hand hinüberreichte—„das war blos Eigennutz von mir, ich hätte ja ſonſt Einen meiner beſten Gäſte verloren.— Doch— außer Spaß— nehmt Euch vor dem rohen Volke künftig lieber ein we⸗ nig mehr in Acht.— Es hat Niemand Ehre davon, ſich mit ihnen einzulaſſen.“

Die Männer ſchritten jeder langſam nach ſeiner Wohnung in