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ſchleunig geſtorben, und ſtehen jetzt in Spiritus und Gott weiß was Alles aufbewahrt, theils ganz, theils ſtückweis in ſeinem Stu⸗ dirzimmer, wie er's nennt, herum. Keine Haushälterin hat deshalb auch bei ihm aushalten wollen. Selbſt die letzte verließ voller Verzweiflung das Haus, als er ihr einmal mitten in der Nacht einen menſchlichen und friſch abgeſchnittenen Kopf in's Zim⸗ mer brachte, den er, wie er ſpäter geſtand, aus dem Grabe eines Reiſenden geſtohlen hatte. Eine Caravane von Auswanderern war nämlich hier durchgekommen und Einer davon am Fieber geſtor⸗ ben, wonach ſie ihn gleich an Ort und Stelle begruben und am nächſten Morgen weiter zogen.“
„Das muß ein entſetzliches Vergnügen ſein, ſich ſo an lauter Gräuelſcenen zu weiden,“ ſagte der Farmer ſchaudernd.
„Ja, und es iſt bei ihm wirklich zur Leidenſchaft geworden,“ nahm der Advokat das Wort.—„Als er vor kurzer Zeit von dem, am Fourche la fave gehaltenen Lyunchgeſetz und dem verbrannten Methodiſtenprediger hörte, hat er faſt ein Pferd todt geritten, um noch zur rechten Zeit dort einzutreffen und die verkohlten Ueberreſte des Mörders an ſich zu bringen— was ihm auch wirklich gelun⸗ gen ſein ſoll. Seiner Wohnung, die eine kurze Strecke von He⸗ lena entfernt im Walde liegt, kommt denn auch Niemand zu nahe als Wölfe und Aasgeier, und ich muß ſelbſt geſtehen, ich wüßte nicht, was mich bewegen könnte, eine ſo ſchauerliche Schwelle zu. übertreten.“
„Ich war ein paar Mal dort,“ ſagte der Blaue, 768 ſieht ſcheußlich drinne aus.“
„Hat man denn von jenen, den Regulatoren entflobenen Mit⸗ ſchuldigen nie wieder etwas gehört?“ frug der Farmer—„in Little Rock hieß es, Cotton und der Mulatte ſeien entkommen.“
„Ei gewiß“— fiel ihm hier der Advokat in's Wort.„Die am Fourche la fave haben ſich freilich nicht weiter um ſie bekum⸗ mert, denn ſie wollten das Geſindel nur losſein; was aus ihm


