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„bindet ihm die Hände auf den Rücken und laßt ihn ſchwimmen!— Fort nach Irland mit ihm— er kann ſich unterwegs ein Schiff beſtellen,“ jubelte ein Anderer, und wenn auch Einzelne der fried⸗ licher Geſinnten, die keineswegs wollten, daß ein bloßer Streit ein ſolch tragiſches Ende nehmen ſollte, dazwiſchen ſprangen und den Ueberwältigten zu retten ſuchten, ſo wurden dieſe doch leicht zurück⸗ gehalten, und jauchzend ſchleppten die Raſenden ihr Opfer dem Flußrande zu.
O Toole's Lage war eine hoͤchſt mißliche, und er ſelbſt wußte nur zu gut, wie feindlich ein großer Theil der Bewohner von St. Helena gegen ihn geſinnt ſei, um nicht das Schlimmſte zu furchten. Schwerlich würden ihm aber ſeine verzweifelten Anſtrengungen, mit denen er verſuchte den Mördern Trotz zu bieten, etwas genützt ha⸗ ben. Die Uebermacht war zu groß und die Nähe des Fluſſes ließ ihnen auch keine Zeit zum Ueberlegen, ſondern ſchien ihr Vorhaben eher noch zu begünſtigen.— Da war es ein Einzelner, der ſich plötzlich mitten zwiſchen die Wüthenden warf und, den Arm des Iren ergreifend, jeden weitern Fortſchritt hemmte; dieſer Einzelne aͤber niemand Anderes, als unſer freundlicher Wirth, Jonathan Smart, der hier mit einer Autorität ſein„Halt— das iſt genug!“ aus⸗ ſprach, als ob er von dem Haufen ganz beſonders zum Friedens⸗ und Schiedsrichter beſtellt geweſen wäre.
Die Menge zeigte indeſſen nicht die mindeſte Luſt, das ſo un⸗ erwartete und ungebetene Einſchreiten geduldig zu ertragen.
„Zurück, Smart— laßt den Mann los und geht zum Teufel!“ und mehrere ähnliche und gleich freundliche Anreden ſchallten ihm aus faſt jedem Munde entgegen. Smart aber behauptete nichts deſto weniger ſeinen Platz und rief nur mit feſter Stimme da⸗
gegen:
„Ich will verdammt ſein, wenn Ihr ihm ein Haar krümmt!“ „So ſei es denn!“ ſchrie da der Eine ſeiner Gegner, zog eine kleine Taſchenpiſtole, richtete ſie auf den Yankee und drückte ab.


