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„Keine fünfhundert Schritte weſtlich von dort.“
„Führt keine rechts oder links ab?“
„Keine“— ſagte der Neger düſter—„habt keine Angſt, Ihr könnt den Weg nicht verfehlen.“
Olyo ſchien beruhigt und regierte von da an das Steuer regelmäßiger, Bolivar aber überflog jetzt for⸗ ſchend mit den Blicken die weite Fläche des Stroms, die er von dort aus überſehen konnte. Nichts ließ ſich erkennen, als drei oder vier Flatboote, die langſam und träge mit der Fluth ſtromab kamen. Das kleine Boot gerieth jetzt in die ſtärkere Strömung, die dicht am Ufer hinſchoß, und Bolivar ruderte aus Leibeskräften.
„Haltet ein klein wenig mehr ſtromauf“— rief er dem Knaben zu—„noch mehr— ſo— die Fluth reißt uns ſonſt unter jenen Baumwollenholzbaum.“
„Der Fluß ſteigt!“ meinte der Meſtize, während er auf die raſch vorbeitreibenden gelben Schaumblaſen ſah—„nun Zeit iſt's auch— die Miſſouri⸗Waſſer haben dies Mal lange auf ſich warten laſſen. Aber halt, Bolivar— halt, ſag' ich— verwünſchter Nigger, Du führſt mich ja mitten in die naſſen Büſche hier hin⸗ ein,“ rief der Kleine plötzlich, als der Neger ſcharf in
die ſchmale Mündung der Bayou hielt, die von tief in das Waſſer hängenden Reben und Ranken faſt ver⸗


