Teil eines Werkes 
2. Bd. (1853)
Entstehung
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Sander mehre Male dazu brachte, ſein eigenes Pferd ſcharf einzuzügeln. Das half ihm aber gar Nichts; die beiden Thiere ſchienen auf eigene Hand einen Wettlauf halten zu wollen und Alles, was ihm zu thun übrig blieb, war, den Sattel zu behaupten.

Cotton hatte wieder, durch die Unebenheit des Bo⸗ dens begünſtigt, einen kurzen Vorſprung gewonnen, jetzt aber, wo eine etwas offnere Bahn den Pferden die augenſcheinlichſten Vortheile gewährte, ſchien ſich ſeine Flucht ihrem Ende zu nähern. Cook, ihm dicht auf den Ferſen, rief ihm ſchon zu, ſich gutwillig zu ergeben, oder er würde ihn wie einen Wolf über den Haufen ſchießen und hatte dabei nur die größte Mühe, Bohs zurückzuhalten, der ſich immer und immer wieder auf den Flüchtigen werfen und ihn erfaſſen wollte. In dieſes Hand blitzte aber der ſcharfe Stahl und Cook wußte recht gut, daß ſein wackerer Hund verloren geweſen wäre, hätte er ſich dem Verzweifelten auf Armeslänge genährt. Aber auch Cotton fürchtete nicht die Büchſe des Verfolgers, denn dieſem blieb ja keine Zeit zum Halten, viel weniger zum Zielen, und im Wald, vom Pferd herabzuſchießen, wäre einfach eine weggeworfene

Kugel geweſen. Das Pferd gewann aber mit jedem

Sprung an ihm und er ſah, daß er in wenigen Secun⸗

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