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wilden weſtlichen Stämme, kannte ihre erbarmungsloſe Grauſamkeit, und in wildem, gellenden Schmerz und Angſtſchrei machte ſich ſeine Bruſt Luft, während er um⸗ ſonſt gegen ſeine Banden anwüthete. Der Indianer wehrte ihm nicht— ein Knebel würde jedem weiteren Schmerzensruf ein Ende gemacht haben, aber nein; jener Ton war Muſik für ſein Ohr, und lächelnd bog er ſich nieder und bließ mit ſeinem Hauch das qualmende Laub zur Flamme an. Das geſchehen trug er eine Menge ſchnell geſpaltener Kienſpähne herbei, und bald loderte im feurigen Kreiſe, rings an den Wänden der Hütte entzündet, ein Flammenſtreifen empor, und leckte zün⸗ gelnd und gierig an den trockenen Stämmen.
Lauter und dröhnender ſcholl der gellende Hülferuf durch den ſtillen Wald, aber ſorgſamer nur nährte der Indianer die Flamme, das ſie auf keiner Seite verlöſchte und bald wie mit einem Feuermeer im weiten Zirkel das Opfer umgab.
Jetzt erſt, als die Hitze unerträglich wurde, und ihm ſelbſt an mehren Stellen die Haut in Blaſen zog, ver⸗ ließ er das glutherfüllte Gemach, und begann draußen mit geſchwungenem Tomahawk und in lauten, jubelnden Tönen ſeinen Sieges⸗ und Triumphgeſang.


