Teil eines Werkes 
3. Bd. (1853)
Entstehung
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ſchoß, verſchwamm, ſtutzte das ſcheue Wild, warf den ſchönen Kopf in die Höhe, ſchnaubte, ſtampfte das kieſige Ufer auf dem es ſtand, mit dem Vorderlauf, und trabte dann langſam und ſtolz in ſein kaum ver⸗ laſſenes Dickicht zurück. Die verrätheriſche Luft hatte den Hauch ſeines Feindes zu ihm herübergetragen.

Leiſe und geräuſchlos glitt das Canoe dahin, und

nur die wirbelnden Luftblaſen, die ſprudelnd und kochend von dem kräftigen Ruderſchlag gelockt, an die Ober⸗ fläche kamen, kündeten die Bahn die es genommen, wie ſie in kleine einzelne Strudeln ſchnell entſtanden, und von der Strömung die ſie erzeugt, wieder aufgelöſt und vernichtet wurden.

Der Indianer ſteuerte das Canoe, und im Vorder⸗ theil deſſelben lag, gebunden und ohnmächtig vor Angſt und Erſchöpfung, der Methodiſt.

Jetzt richtete ſich der Schnabel des kleinen ſchlanken Fahrzeugs über den Fluß herüber, wenige Minuten darauf trieb er vorne auf die glatten Kieſelſteine der ſeichten Uferbank, und ſchaudernd erkannte Rowſon die Stelle, auf der die Hütte ſtand, und wo er in jener Nacht das Weib des Mannes ermordet hatte, deſſen Ge⸗ fangener er jetzt war, und vor deſſen Rache ihn kein Gott mehr ſchützen konnte.