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Amerikanische Wald- und Strombilder / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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körper ſpiegelten ſich in der klaren Fluth und ſchictten auf den leichtgekräuſelten Wogen zu ſchwimmen und zu tanzen.

Aber auch noch ein anderer Fleck lag in der wal⸗ digen Niederung, wo das blaſſe Sternenlicht ſeinen matten, dämmernden Eingang fand es war dies eine jener tauſend kleinen Waldblößen, die durch die ganzen weſtlichen Wälder zerſtreut ſind und nur Gras und Blumen erzeugen, während der ſie umſchließende Boden die kräftigſten, ſtattlichſten Bäume trägt, und es ſchien faſt, als ob nur wenige jener unge⸗ heueren Stämme hier herausgeriſſen ſeien, und das weite, die enge, nackte Stelle umkreiſende Waldmeer ſchon im Begriff wäre, ſich wieder über derſelben zu ſchließen.

Der freie Raum mochte kaum ſechzig Fuß im Durchſchnitt haben; ſeinen Mittelpunkt bildete aber ein niederer, vielleicht ſieben Fuß hoher Hügel, der, mit dichtem Gras bewachſen, nur auf dem Gipfel eine Wunde trug, wo der Raſen friſch aufgeriſſen ſchien und die in ſpitzem Kamm feſtgeſchlagene Erde

den Ort verrieth, unter dem der ſtarre Körper ei⸗

nes Menſchen ausruhe von allen irdiſchen Laſten und Leiden.

Heimlich und ſtill lag der ſchaurige Platz in⸗ mitten des grünenden Waldes, und nur der Wolf hatte ihn, als er ſeine erſte Runde beging, umſchli⸗ chen, und von dem friſchen Grabe aus ſeinen Nacht⸗