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ſorgenden Blick auf das Kind, einen flüchtig3en hinaus auf die doch ſo wohl bekannten Straßen durch die ſie fuhren, aber ihr Herz hatte jetzt nicht mehr Raum für etwas Anderes, und als der Wagen an der engen Kirchhofspforte hielt, ſchritt ſie mit klopfenden Pulſen an des Gatten Arm den ſchmalen, von Blumen eingefaßten Weg entlang, der zu der lieben, theuren Stätte führte.
Und jetzt zögerte plötzlich ihr Fuß. Sie ließ den Arm los der ſie bis dahin geſtützt, und ſtand mit gefalteten Händen neben einem niederen, blu⸗ migen Hügel, über den ſich eine junge Trauer⸗ weide neigte. Kein ſtolzer Marmor bezeichnete das einfache Grab; keine vergoldeten Buchſtaben prieſen die Tugenden der darunter ſchlummernden Todten. Nur ein kleines, niederes, ſteinernes Kreuz ſtand am Kopfende des Grabes, und trug Nichts als die zwei Worte:
Meine Mutter. Einen Moment ſtand Hedwig aufrecht neben
„dem theuren Grab, dann aber verdunkelten ſich
ihre Blicke. Lindernde Thränen floſſen an den Wangen nieder und das Tuch vor die Augen ge⸗ preßt, ſank ſie an dem Hügel in die Knie und
ſchluchzte leiſe. Tief gerührt ſtand Wagner neben der trau⸗
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