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jetzt mußte ſie gehorchen und ſeufzend und kopf⸗ ſchüttelnd fügte ſie ſich endlich ſeinem Willen.
Wagner betrat im nächſten Augenblick das Zimmer ſeiner Frau, und fand ſich von ihren Ar⸗ men umſchlungen.
„Du böſer, böſer Mann,“ ſagte ſie dabei.— Erſt läßt Du mich in Caſſel zwei volle Monate allein mit der Kathrine und unſerem kleinen Mar⸗ tin im Hotel ſitzen, und jetzt gehſt Du wieder auf drei volle Stunden von mir fort. Oh laß mich hier in Frankfurt nicht allein— nicht jetzt allein — nicht die erſten Tage. Du weißt nicht welch ſchmerzliche, wehe Empfindungen mir hier das Herz erfüllen, und mich gegen meinen Willen traurig ſtimmen. Und doch fühle ich es ja, daß es Sünde
ſein würde, jetzt zu trauern.— Begleiteſt Du
mich nun, wie Du verſprochen?“ ſetzte 5 dann plötzlich mit leiſer, bittender Stimme hinz
„Gewiß mein Kind, deshalb komme i her. fagte Wagner herzlich,„aber daß ich Dich heut allein ließ geſchah nur deshalb, um eine freund⸗ liche kleine Wohnung für uns zu M. damit Du recht bald von dem ungemüthlichen Hotel er⸗ lößt würdeſt. Wir gehen hernach hinüber ſie an⸗ zuſehen, ob Du damit zufrieden biſt.“
„Und haſt Du unſeren alten Freund Scharner


