2 ſchäft nehmen— als was Sie wollen, im Anfang um jeden Gehalt, daß ich nur eben exiſtiren kann, und mir ſelber es überlaſſen, mich emporzu⸗ arbeiten.“
„Sie vergeſſen, daß ich nicht der alleinige Chef unſeres Hauſes bin—“
„Ich weiß, daß was Sie ſagen und wollen, Gewicht hat,“ warf aber Nitſchke ein.„Ich ſelber habe Vertrauen zu Ihnen.— Sie ſind nicht allein ein braver Mann, und als ſolcher in der Colonie bekannt—“
„Lieber ⸗Herr Nitſchke ich muß Sie ern tlich bitten mir eine Schmeicheleien zu ſagen, denn ich glaube kaum, daß Sie auf die Art Ihren Zweck erreichen werden.“
„Ich will Ihnen nicht ſchmeicheln, Herr Wag⸗ ner,“ fuhr Nitſchke ruhig fort—„Ihr Ruf iſt bei mir auch das Wenigſte, da ich heute ſchon an ganz andere Thüren, ohne Erfolg geklopft. Sie aber haben mich als Menſch behandelt— nicht daß ſie mir zu eſſen, ſondern wie Sie es mir gegeben haben, hat mich ergriffen. Sie ſcheuten ſich ſogar nicht mit mir zu trinken, und ſein Sie verſichert, Herr Wagner, daß ich Ihnen das nie vergeſſen werde.“


