Teil eines Werkes 
2. Bd. (1861)
Entstehung
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immer ſtärker, raſender, und es geht zuletzt nicht mehr. Ich breche mein Wort und tobe nach⸗ her, aus deiner Verzweiflung, ärger als je zuvor.

Alſo muß ich annehmen, ſagte Wagner,daß Sie gegenwärtig wieder Ihren ruhigen Zuſtand, eine kurze Pauſe in Ihrem wüſten Leben haben, der, voller guter Vorſätze, etwa gerade ſo lange anhält wie ein ſtarker Rauſch.

Ich habe Ihnen gegründete Urſache gegeben ſich eine ſolche Meinung von mir zu bilden, ſagte Nitſchke ruhig, faſt demüthig.Gute Menſchen, beſonders Herr Kuhn, den ich zu meinen größten und nachſichtigſten Wohlthätern zählen muß, gaben ſich die größte, unverdroſſenſte Mühe mit mir, aber wir fingen es Beide falſch an. Ich ſollte auf einmal und mit einem Schlag ein Laſter, eine Gewohnheit von mir abſchütteln, die mit in mein innerſtes Leben verwachſen war, und deshalb ſcheiterte jeder der⸗ artige Verſuch. Jetzt will ich ſehen, ob ich mir in anderer Weiſe beikommen kann. Ich werde trinken, wenn ich nämlich erſt im Stande bin mir Brod zu verſchaffen, aber nur mäßig, nie mehr als ein Glas; das weiß ich, kann ich er⸗ zwingen.

Und wenn ich dann recht errathe, ſagte Wag⸗ ner,verlangen Sie mein Fürwort bei Herrn