Teil eines Werkes 
2. Bd. (1861)
Entstehung
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Gewiß; und noch dazu in Gegenwart meiner Frau. Ich dachte der Schlag ſolle mich rühren, als er mich direkt frug, was das für eine junge Dame geweſen wäre, die heute alſo geſtern mit einem von unſeren Commis, von dem Zoll⸗ haus heraufgekommen wäre.

Und was ſagteſt Du 29

Ich gab natürlich eine ausweichende Ant⸗ wort, verſicherte Van Roeken,denn meine Frau wurde gleich ſtutzig und ſchien ſich außerordent⸗ lich für die Sache zu intereſſiren.

Du hätteſt ihr einfach die Wahrheit ſagen ſollen, meinte Wagner.Daß Du früher hei⸗ rathen wollteſt iſt keine Sünde, und daß Du von ihren Reizen b ezaubert worden und alle weite⸗ ren Verpflichtungen vergeſſen, könnte für Deine Frau gerade doch auch nur ſchmeichelhaft ſein.

Meinſt Du das im Ernſt?

Gewiß.

Dann⸗kennſt Du meine Frau ſchön, lachte Van Roekenheiliger Himmel, wenn ich ihr die Entdeckung gemacht, und ſie das NRädchen jetzt auf Java wüßte, ich glaube ſie würde rein toll vor Eiferſucht.

Und wenn ſie es jetzt zufällig erfährt, iſt die Sache noch viel ſchlimmer, ſagte der Freund.