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langen Seereiſe gezeigt, ohne Abſchied, ohne Gruß jetzt von ihr ſchied. Und doch hatte ſie eine Art von Schutz ſelbſt in ſeiner Nähe gefunden, ja es war ihr manchmal geweſen, als ob unter der rauhen, barſchen Hülle ein edles, theilnehmendes Herz ſchlagen müſſe,— und ſie hatte ſich doch geirrt, denn ein letztes Lebewohl hätte er ihr da wenigſtens ſagen können, ehe ſie hier in die frem⸗ de, für ſie leere und troſtloſe Welt allein hinaus⸗ ging. Kalt, wie immer, war er aber in ſeinen Wagen geſtiegen und davon gerollt, ohne ſelbſt zu fragen wo ſie bleibe,— was kümmerte er ſich um das fremde, arme Mädchen.
Die Kathrine dachte an nichts Derartiges, denn wie in einem wachen Traum ſah ſie plötz⸗ lich eine neue, nie geahnte Welt um ſich entſtehen. Da war auch Nichts mehr, was mit der alten, verlaſſenen auch nur die geringſte Aehnlichkeit hatte, denn ſelbſt die Häuſer und Gebäude ſahen fremd⸗ artig aus, und die Kutſchen und Cabriolets— ſelbſt ohne die winzig kleinen Pferde davor, wür⸗ den ſchon durch ihre braunen Kutſcher mit um⸗ geſtürzten und bunt bemalten oder vergoldeten Backſchüſſeln ſtatt Hüten auf den Köpfen, ihre laute Bewunderung erweckt haben.— Und dazu die ſonderbaren hochſtämmigen Bäume,— Pal⸗


