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ſtammelte Rend endlich, der fühlte, daß er wenigſtens eine Antwort geben müßte.
„Bruder Ezra“ wiederholte der Geiſtliche, leiſe und nachdenkend dabei mit dem Kopfe nickend— „Bruder Ezra, ja ja, das war in früherer Zeit— jetzt eriſtirt der freilich nicht mehr.“
„Iſt er todt?“ rief Renè ſchnell und erſchreckt.
„Nein, nein“ lächelte Mr. Nelſon,„das gerade nicht; im Gegentheil erfreut er ſich eines ganz beſon⸗ ders geſegneten Wohlſeins; aber er hat nur den „Bruder Ezra“ und den„Mi⸗to-na-re“ abgeworfen und iſt, wenn auch nicht gerade anerkannt zum alten Heidenthum, doch von unſerer chriſtlichen Gemein⸗ ſchaft zurückgetreten. Der arme kleine Mann konnte die vielen, in ihm von ſo verſchiedenen Seiten wach⸗ gerufenen Zweifel, nicht länger bekämpfen, und über⸗ ſprang ſein Ziel. Anſtatt zu prüfen und das Beſte zu behalten verwarf er Alles, und lebt nun ziemlich gleichgültig, aber anſcheinend ganz zufrieden in den Tag hinein.“
„Und wo iſt ſeine Wohnung?“
„Nicht ſehr weit von hier; gleich über jenem nie⸗ dern Hügelhang. Wenn Sie den Pfad wüßten—“
„Ich will Dich führen, Wi Win“ ſagte da eine leiſe Stimme an ſeiner Seite und als ſich René raſch
dorthin wandte, ſah er ſich iner ſchlanken, ziemlich Gerſtäcker's Tahiti. IV. 91


