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„Adolphe! mein lieber, lieber Freund, wo kommſt
Du her? zehntauſendmal willkommen auf Tahiti.“
„Und Dir geht es gut?“ frug Adolphe, die erſten herzlichen Begrüßungen vorüber—„es gefällt Dir
hier, und Du bereuſt Dein Weglaufen nicht?“
„Bereuen?“ lächelte René,„ich habe Alles hier, was das Menſchenherz nur fordern oder verlangen könnte und ſollte bereuen?— Doch“— unterbrach er ſich plötzlich, den Freund erſtaunt betrachtend— „ſpielſt Du Maskerade oder iſt es jetzt Sitte hier ge⸗ worden, franzöſiſche Uniformen anzulegen? was thut der Wallfiſchfänger in der Officiersuniform?
„Peste!“ lachte Adolphe, ich hatte das Leben ebenfalls ſatt, und da uns gute Kräfte hier fehlen, hielt ich den Zeitpunkt für geeignet, meine alte Car⸗ riere wieder aufzunehmen. Hol der Teufel die Frei⸗ heit am Bord eines Wallfiſchfängers; durch Du Petit Thouars ſelber, von dem ich die Ehre habe ſchon ſeit frühern Zeiten gekannt— vielleicht überſchätzt zu ſein, ſind mir die Epauletten wieder auf die Schul⸗ tern gedrückt, mit denen ich ſeit langer Zeit fertig zu ſein glaubte..
„Und ſeit wann biſt Du hier?“ frug Renẽ er⸗ ſtaunt..
„Seit drei Tagen etwa; aber wie mir geſagt 1* 5


