Teil eines Werkes 
4. Bd. (1854)
Entstehung
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wirft Wermuth in den ſüßeſten Becher, oder giebt der Frucht Stacheln nach der unſere Lippe ſich ſehnt. Fort; in der Stadt vergeß ich die Grillen und mein Haus mag heute ſehen wie es allein fertig wird.

Und den Hut feſt in die Stirn drückend, die Arme über der Bruſt zuſammengeſchlagen und den Kopf geſenkt, ging er mit raſchen Schritten nach der Stadt zurück und betrat, ſeine Grillen wie er ſie nannte, mit einer Flaſche Wein niederzuſchwemmen, das erſt ſeit kurzer Zeit etablirte Haus eines Franzoſen, Vik⸗ tor, ließ ſich eine Flaſche Claret geben, und ſetzte ſich, ein paar Gläſer raſch hintereinander hinunterſtürzend, den Kopf in die Hand geſtützt, allein an einen Tiſch, in die entfernteſte Ecke der Stube gedankenvoll auf das vor ihm ausbreitende Meer hinausſchauend.

Wohl eine Stunde mochte er ſo geſeſſen haben, die Flaſche ſtand geleert vor ihm, und noch immer ſtarrte er düſter vor ſich hin, als eine Hand ihm derb auf die Schulter klopfte und eine fröhliche Stimme ſeinen Namen rief:

René!

Rens ſchaute langſam auf, ſprang aber im näch⸗ ſten Augenblick von ſeinem Sitz empor und rief, dem Freund beide Arme entgegenſtreckend und ihn an's Herz drückend.