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Rene—„kann ich dafür, wenn jene Kriegsſchiffe vielleicht ungerecht dies Volk überfallen und ſich unterwerfen? trag' ich die Schuld des vergoſſenen Blutes und all der darum vergoſſenen Thränen?“
„Nein, Gott ſei Dank nicht das auch noch,“ ſagte Aia,„doch genug, übergenug davon zu reden. Aber ich bin nicht zu Dir gekommen, falſcher Ferani, ſondern zu Deinem Weib— ich will mein Wort löſen, das ich ihr einſt gegeben.“
„Dein Wort Aia?“
„Sagte ich Dir nicht, daß wenn Dich Alle ver⸗ ließen und von Dir gingen, ich zu Dir kommen und bei Dir bleiben würde, und daß wir dann lachen und fingen und tanzen und es toller treiben wollten, wie alle Anderen zuſammen?— und Gott weiß es, ſie treiben's toll genug.“
„Aber wunderliches Mädchen Du“ ſagte Sadie, während dennoch ein eigenes, wehes Gefühl ihr dabei das Herz durchzuckte,„wie fällſt Du auf ſolch traurige Gedanken— wer hat Dir die Grillen in den Kopf geſetzt?“
„Und gehſt Du nicht zurück nach Atiu?“ rief Aia ſchnell und faſt freudig.
„Allerdings geh ich dorthin.“ „Und Reneé geht mit Dir?“ „Allerdings.“


