gleich beziehen könne, als ob ſie es nie verlaſſen habe.“
„Das Haus uns hergeſtellt?“ rief Rene allerdings im höchſten unbegrenzten Erſtaunen, da er erſt geſtern Abend ja den Entſchluß gefaßt, und Wochen dazu gehört haben mußten das anzuordnen und auszufüh⸗ ren—„und wer, mein Herr, hat Sie darum gebeten?“
„Aber René“ beſchwor ihn ſeine Frau. 1
„Gebeten?— Niemand—“ erwiederte jedoch in voller Ruhe der Geiſtliche,„aus freiem Antrieb hab' ich das gethan. Seit jener Nacht“ fuhr er dann mit einem wehmuthvollen Blick nach oben fort,„wo jene fatale Sache mit der Franzöſiſchen Schildwacht hier geſchah, wußt ich daß es ſowohl Ihr, wie beſonders Prudentias Wunſch war, ſich wieder zurück nach
Atiu zu ziehn.“ Es war das Beſte auch für ſte, ſie
konnte dort ungeſtörter ihrem Gotte leben, nicht ab⸗ gelenkt durch ſünd'gen Wandel mehr, und alle Reize der Verführung die hier in Papetee des Satans Macht zu gold'nem Netze auslegt— es war die höchſte Zeit für ſie, zurückzukehren zu dem ſtillen Frieden jener Inſel die ihre Heimath nun doch ein⸗ mal iſt.“
Renes Blut kochte, denn recht gut fühlte er, wie der Geiſtliche zum erſten Mal wieder die Hand


