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und ſcheu und furchtſam zurückwichen, dem Sonnen⸗ gott Raum zu geben.
Und heran kam der, auf ſchnaubenden Roſſen, wie vom Sturm getragen, und nicht langſam und zögernd, wie bei uns im kalten Nord— dem erſten Angriff folgend mit ſtarker mächtiger Hand, ſcheuchte er die Nacht vor ſich her, und ſeinem erſten dämmern⸗ den Nahen folgte auch ſchon der Siegeszug, mit dem er den flüchtigen Feind zu Paaren trieb.
Dunkel und blau lag das Meerr, als der erſte zündende Strahl darüber zuckte und die kleinen Wellen neugierig die Köpfe hoben, zuerſt dem nahenden Gott in's Auge zu ſchauen; und ein blinkendes Netz warf er über ſie aus, Gold und Purpur ſtrahlend, und wie von einem Zauberſtab berührt, glühte plötzlich das weite wogende Meer, jede Welle den blauen ſchlanken Nacken mit Diamanten überſtreut und von Gold⸗ und Silberadern dicht und leuchtend durchzogen. Und die Berge ſtrahlten den Widerglanz zurück, die thaube⸗ deckten Palmenkronen warfen den ſilbernen Regen nieder in Thal und Schlucht, und wie aufathmend in unendlicher Wonne und Seligkeit, ſtrömte der Duft aus von all den Blüthenhainen, die tief verſteckt im dunklen Laube ruhten, den Seewind rückwärts treibend, mit ſanfter liebender Gewalt.
Ueber die Berge aber ſchaute der Sonnengott


